Bergtour

Pyramidenspitze 1998 m, Vordere Kesselschneid 2002 m

Ziemlich früh startete ich heute in Durchholzen beim Walchsee. Entsprechend kalt war es daher im schattigen Felskessel des Winkelkars bis ich auf etwa 1600 m endlich in die Sonne kam. Dort begann dann auch der anspruchsvollere Teil des Aufstieges zu den zwei höchsten Gipfeln des Zahmen Kaisers. Auf einem klettersteigmäßig versicherten alpinen Steig (A/B) ging es zunächst durch Rinnen, über felsige Stufen und zum Schluß über einen Grat und durch einen kleinen Kamin zum Gipfel der Pyramidenspitze und von dort weglos weiter zur Vorderen Kesselschneid.
Beim Abstieg auf dem gleichem Weg zeigte sich dann, dass ein Helm auf dieser Tour durchaus Sinn macht, auch wenn keine anderen Menschlein unterwegs sind. Ein paar Meter unterhalb von mir löste eine flüchtende Gams einen ziemlich massiven Steinschlag aus…

Wetter: wolkenlos
Höhendifferenz: 1400 hm

Wetterfahne 1284 m, Rudersburg 1434 m

Ausgangspunkt für die heutige wunderschöne Tour war Staffen bei Kössen. Von dort recht steil über Wirtschaftswege und schöne Bergpfade, vorbei an der Hinhageralm, zur Wetterfahne und zur Rudersburg; Abstieg über die Nahringalm.

 

Wetter: sonnig, leichte Schleierbewölkung, warm
Höhendifferenz: 950 hm

Ristfeuchthorn 1569 m

Heute musste ich schmerzlich feststellen, dass meine Qualitäten als Fährtenleser leider nur unterdurchschnittlich sind. Ganze dreimal fand ich vermeintlich Abkürzungen, die sich später als Sackgassen herausstellten und mich zum Umkehren zwangen, was die heutige Tour ziemlich laaaaang werden ließ.
Los ging’s bei der Kirche in Schneitzelreuth und von dort zunächst sehr steil, dann angenehmer auf einem schönen Bergpfad zum Gipfel des Ristfeuchthorns. Von dort wanderte ich Richtung Weißbach talwärts, wo ich mich dann eben auch die dreimal übelst verfranzte. Endlich in Weißbach angekommen, spazierte ich durch die schöne Weißbachschlucht zurück nach Schneitzelreuth.

Wetter: sonnig, leichte Schleierbewölkung, warm
Höhendifferenz: 1150 hm

Grubhörndl 1747 m

Startpunkt war heute Mittag die Mautstelle der Loferer-Alm-Höhenstraße. Von dort wanderten wir über die Bräugföllalm auf das Grubhörndl. Eigentlich sollte es von dort noch weiter zum Gföllhörndl gehen. Allerdings scheiterte der Versuch kläglich, da sich der erhoffte alternative und natürlich weglose Anstieg als nicht ohne Seil begehbar herausstellte. Somit blieb uns nur der direkte Abstieg über die leider noch schneelose, aber optisch äußerst ansprechende Pistenlandschaft der Loferer Alm.

Wetter: sonnig, sehr warm
Höhendifferenz: 750 hm
dabei: Florian

 

Großer Rauhenkopf 1604 m, Bannkopf 1658 m

Der südlichste Gipfel des Untersbergmassives stand am heutigen Tag auf dem Programm. Vom Aschauer Weiher bei Bischofswiesen stiegen wir zunächst über Forststraßen und später über stellenweise steile Bergsteige auf den Großen Rauhenkopf. Nach einer längeren Rast ging es weiter, immer dem Gratverlauf, im stetigen auf und ab und teilweise recht anspruchsvoll (I), Richtung Untersberg folgend. Im Verlauf des Grates überschritten wir den Bannkopf und kamen letztendlich zum Leiterl am Untersberg. Dort entschieden wir uns nicht mehr auf den Berchtesgadener Hochthron zu steigen, sondern gleich über den Stöhrweg zum Parkplatz abzusteigen.

Wetter: wolkenlos, warm
Höhendifferenz: 1200 hm
dabei: Miriam, Florian

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