Hochalm 2011 m

Tour 49/12

Bei den aktuellen Wetter- und Schneebedingungen fällt es recht schwer die Ski endgültig in den Keller zu stellen. Deswegen musste ich auch heute unbedingt noch eine Tour gehen. Das Ziel war schnell gefunden, die Hochalm am Hochkalterstock sollte es werden. Als ich nach einer halben Gehstunde, ab dem Parkplatz an der Pfeifenmacherbrücke in der Ramsau, die Ski anschnallen konnte, war ich doch ziemlich überrascht, dass in den letzten Tagen offensichtlich niemand diese Tour gegangen ist. Es waren keinerlei Abfahrts- oder Aufsitegsspuren erkennbar. Im Umkehrschluß hieß dies jedoch auch, dass gut 1100 Höhenmeter Spurarbeit vor mir lagen. Was am Anfang gut ging, wurde zum Schluß ziemlich anstrengend, weil der Neuschnee zunehmend anstollte. Mühen die sich jedoch lohnten, auf der Abfahrt gab’s zunächst 500 hm Pulver, dann 500 hm Butterfirn, dann 100 hm Sumpf und letztendlich 250 hm Schotter auf der schneefreien Forststraße. Auf der Abfahrt traf ich dann noch insgesamt vier weitere Tourengeher, die sich heute ebenfalls genau das richtige Ziel ausgesucht hatten.


Wetter: sonnig, sehr warm
Höhendifferenz: ~1350 hm

Sittersbachtal ca. 2250 m

Tour 48/12

Eigentlich hatte ich schon beschlossen heute keine Tour zu gehen, weil der Wetterbericht zumindest bis mittags eher durchwachsenes Wetter ankündigte. Als aber bereits am frühen Morgen die Sonne ungetrübt vom Himmel schien war nach einem Telefonat mit dem Florian schnell klar, dass wir doch was machen müssen. Und so ging es zunächst eine Stunde die Ski tragend vom Parkplatz in Hintersee in Sittersbachtal. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte, denn wir trafen den ganzen Tag über keine Menschenseele, hatten bis zu 15 cm feinsten Pulverschnee auf, zumindest im oberen Teil, tragender Unterlage und bestes Wetter. Lediglich ein Steilaufschwung kurz vor unserem Endpunkt war beim Aufstieg so abgeblasen und vereist, dass wir kurzzeitig auf die Steigeisen umsteigen mussten, da selbst die Harscheisen nicht mehr halten wollten. Kurz unterhalb der Hochfeldscharte beendeten wir unseren Aufstieg.


Wetter: sonnig, teils böiger kalter Wind
Höhendifferenz: ~1450 hm
dabei: Florian

Zischgeles 3004 m

Tour 47/12

Nach einer erholsamen Nacht in einem richtigen Bett, diversen kulinarischen Belohnungen am Vortag und einem guten Frühstück starten wir heute bestens gestärkt direkt von unserer Unterkunft aus die Tour auf den Paradeskitourenberg im hinteren Sellraintal. Entsprechend schnell verlief der Anstieg. Auch die noch pulvrige Abfahrtsvariante durch das Sattelloch im oberen Bereich der Tour und die Firnbedingungen im unteren Bereich führten dazu, dass wir schnell und pünktlich zum Mittagessen wieder zurück bei unserem Gasthof waren. 😉


Wetter: stark bewölkt mit kurzen sonnigen Abschnitten
Höhendifferenz: ~1300 hm
dabei: Florian

Innere Sommerwand 3122 m, Oberisserscharte 2465 m

Tour 46/12

Heute stand die letzte Tour im Gebiet der Franz-Senn-Hütte an. Das Ziel war zunächst wieder die Kräulscharte oberhalb des Sommerwandferners, die wir bereits an unserem Anreistag bestiegen hatten. Heute ging es aber von der Scharte in leichter Kletterei weiter zum Gipfel der Inneren Sommerwand. Nach einer weiteren Pulverabfahrt und einem kurzen Gegenanstieg in die Oberisserscharte folgte unsere Talabfahrt durch das Kuhgschwez zur Oberissalm und weiter zum Parkplatz bei Seduck.
Anschließend ging es mit dem Auto weiter nach Praxmar, wo wir uns für die nächsten zwei Tage im dortigen Gasthof einquartierten.


Wetter: wolkenlos, sehr warm
Höhendifferenz: ~1050 hm
dabei: Florian

Östliche Seespitze 3416 m

Tour 45/12

Nachdem das eigentliche gestrige Tourenziel, die Östliche Seespitze, kurzentschlossen verworfen wurde, peilten wir heute diesen Gipfel an. Zunächst ging es wieder durch’s Alpeiner Tal südwärts. Diesmal bogen wir jedoch unmittelbar vor dem Alpeiner Ferner ab um über steile Hänge zum Alpeiner Kräulferner zu gelangen. Über diesen ging es dann in zunehmender Steilheit, lange Zeit jenseits der 40°, zum Ostgrat und über diesen in guter Stapfspur zum Gipfel. Auch heute hatten wir wieder beste Bedingungen. Trotzdem war die 400 Höhenmeter Steilabfahrt über den Gletscher bei 30 cm Pulverschnee auf Blankeis, auf welchem man bei jedem Schwung rumkratzte, gewöhnungsbedürftig.
Besondere Erwähnung verdient noch die sympathische und interessante Gesellschaft am Nachmittag auf der Hüttenterasse und am Abend in der Hütte: Viele Grüße an die Jungs vom niederösterreichischen Heliskiingteam und die ambitionierten steirischen Polizeiskibergsteiger und nochmals vielen Dank für den Wein. Wir werden uns hoffentlich irgendwann mal revanchieren können… 😉


Wetter: wolkenlos, warm, am Gipfel windig
Höhendifferenz: ~1250 hm
dabei: Florian

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