Puhhh, er kommt also doch!

Die ZAMG schreibt für Salzburg: „Am Dienstag stecken die Berge oft in Wolken, von Norden breiten sich im Tagesverlauf Schneeschauer aus. Am meisten schneit es im Nordstau der Alpen[…]Am Mittwoch breiten sich nach einer kurzen Wetterberuhigung schon am Vormittag wieder dichte Wolken mit Schneefall aus, am Nachmittag schneit es verbreitet und teils kräftig[…]“ und für Tirol: „(Dienstag)Winterliches Wetter im Gebirge mit starkem Wind, Kälte und alpennordseitig zeitweise Schneefall. 5 bis 15 cm Neuschnee sind neuerlich aus dem Nordstau heraus zu erwarten[…](Mittwoch)Berge in Wolken, stürmischer Wind und anhaltender Schneefall. In den Nordweststaulagen im Oberland sind bis Donnerstagfrüh 30 bis 50 cm Neuschnee möglich[…].“

schnee

Hoher Gjaidstein 2794 m

Nach einer ruhigen Nacht auf der Simonyhütte sollte es heute über den Hohen Gjaidstein zurück zur Bergstation der Dachstein-Südwandbahn gehen. Am Morgen zeigten sich die umliegenden Berge noch recht verhangen. Nachdem wir einige Minuten unterwegs waren kam die Sonne aber immer wieder heraus und Hoffnung keimte auf. Nach knappen zwei Stunden Gehzeit zog es dann jedoch leider komplett zu und leichter Schneefall setzte ein. Somit hielten wir uns auch nicht lang am Gipfel auf, sondern stiegen zügig über einen versicherten Gratsteig über den Kleinen Gjaidstein zurück ins Gletscherskigebiet ab und von dort am Pistenrand zur Bergstation hinauf.

Wetter: stark bewölkt, leichter Schneefall, windig
Höhendifferenz: 950 hm
dabei: Eddi, Barney, Florian

Hoher Dachstein 2995 m

Eigentlich war für dieses Wochenende schon seit langer Zeit ein verlängertes Skitourensaisoneröffnungswochenende im Sellrain geplant gewesen. Da der Schnee aber immer noch auf sich warten lässt mussten wir umdisponieren. Und so ging es am frühen Donnerstagmorgen in die Ramsau mit dem Ziel den Hohen Dachstein zu besteigen, nicht by-fair-means, also mit komfortabler Seilbahnbenutzung. Oben angekommen marschierten wir zunächst auf der Pistenbullyspur durch das Gletscherskigebiet zum Einstieg des Schulteranstiegs. In einfacher Kletterei ging es hinauf auf Schulter, wo wir uns aufgrund der vielen Altschneefelder, die häufig auch das Sicherungsseil unter sich begruben, die Steigeisen anlegten. Teils im Schnee, teils im Fels stiegen wir so weiter zum Gipfel, den wir gegen Mittag erreichten. Nach einer längeren Rast mit ausgiebiger Brotzeit und Fotosession machten wir uns an den Abstieg über den Randkluftsteig und weiter über den Hallstätter Gletscher zur Simonyhütte, wo wir den Tag bei gutem Essen, ausreichend Bier und spannenden Kartenspielen ausklingen ließen…

Wetter: sonnig
Höhendifferenz: 500 hm
dabei: Eddi, Barney, Florian

Kleiner Göll 1752 m, Bärenstuhl 1712 m

Möglichst billiges Tanken, ein Besuch beim schwedischen Innenausstatter und eine Bergtour waren die Aufgaben des heutigen Tages. Also galt es eine schöne Tour in der Nähe Salzburgs zu finden und nach etwas Recherche hatte das Internet auch schon eine parat.
Trotz leichter Navigationsprobleme startete ich recht früh am Gasthaus Brennerwirt nahe des Gollinger Wasserfalls. Nach einer zehnminütigen Aufwärmphase auf einer Forststraße ging es aber auch gleich zu Sache: Ein fast bist zum Gipfel durchgehend steiler, teils ausgesetzer, teils felsiger Bergpfad. Der Kleine Göll stellte sich als ein wenig imposanter Latschenbuckel heraus, der Bärenstuhl jedoch als eine prächtige Aussichtskanzel über dem Salzachtal.

Wetter: sonnig
Höhendifferenz: 1400 hm

Stripsenkopf 1807 m, Feldberg 1813 m

Das Ziel der heutigen Bergtour stand eigentlich schon nach der äußerst eindrucksvollen Kaiser-Tour von vorgestern fest: Eine Kammwanderung zwischen den zum Zahmen Kaiser gehörenden Stripsenkopf und Feldberg sollte es werden.
Startpunkt war wie schon vor zwei Tagen der Parklplatz der Griesneralm. Von dort wanderten wir zum Stripsenjochhaus und weiter, vorbei am Tavonaro-Kreuz und über den Hundskopf, mit kleiner Klettersteigeinlage, zum Stripsenkopf. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Feldberg, wo wir uns eine etwas längere Rast gönnten und die imposanten Einblicke in die Felskulisse der Nordwände des Wilden Kaisers genossen. Von dort aus ging es zunächst den Kamm weiter folgend und schließlich über die Vordere und Hintere Ranggenalm zurück zur Griesneralm.

Wetter: teils sonnig, teils bewölkt, windig
Höhendifferenz: 1150 hm
dabei: Christa, Florian

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