Juist 0-22 m

Dieses Jahr stand ein Jahreswechsel fernab von Bergen und Schnee auf dem Programm. Und so hieß es zunächst einmal diagonal durch das ganze Land zu reisen um Juist, die autofreie, 17 km lange und zwischen 500 und 900 m breite „Zauberinsel“ im ostfriesischen Wattenmeer zu erreichen. Ein Weg der sich lohnte, denn während sich in der oberbayerischen Heimat der Winter mit Regen und Wolken von seiner eher unattraktiven Seite zeigte, hatten wir eine Woche lang fast nur gutes Wetter.
ausgedehnte Strandspaziergänge – viel Lesen – eine geführte Wattwanderung – lang Schlafen – gutes Essen & Trinken – eine Kutschfahrt – ein Kinobesuch: genau so muss ein Erholungsurlaub aussehen!


Wetter:
meist sonnig oder leicht bewölkt bei stets steifer Brise 😉
Höhendifferenz: ~0 hm bei etwa 75 km Lauf- und Wanderstrecke
dabei: Lotti, Leo, Lynn, Alex

Karkopf 1510 m

Tour 93/12

Das beste der heutigen Tour zuerst: Der Wetterbericht sollte recht behalten und pünktlich zur Mittagszeit riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam raus. Alles andere war jedoch eher suboptimal: Ohne den jungen Tiroler Bergrettungsmann, der vor uns fast die gesamte Tour alleine spurte, hätten wir den Gipfel wohl nicht erreicht. Der grundlose nasse Pulverschnee kostete extrem viel Kraft beim Spuren, was wir auf den letzten Anstiegsmetern, als wir die Arbeit noch kurz übernahmen, erfahren durften. Und auch die Abfahrt war, bis auf den Gipfelhang, katastrophal: nicht wirklich fahrbarer, extrem schwerer, nasser Pulverschnee, teilweise mit einer fiesen Harschkruste. Eine schlechtere Abfahrt habe ich noch nie erlebt, aber hauptsache das Wetter hat gepasst… 😉


Wetter:
unten Nebel, oben Sonne
Höhendifferenz: ~900 hm
dabei: Florian

Dürrnbachhorn 1776 m

Tour 92/12

Obwohl es in Traunstein am frühen Morgen stark regnete, machte ich mich dennoch, nach getaner Arbeit, auf in die Berge. Am Ausgangspunkt der heutigen Tour, dem großen Liftparkplatz Seegatterl, war der Regen dann auch schon in Schnee übergangen. Leider war ich heute der erste, der auf das Dürrnbachhorn wollte, wodurch mir die zweifelhafte Ehre des Spurens in 10 bis 25cm Neuschnee zuteil wurde. Und so ging es relativ anstrengend durch das Dürrnbachtal und über die Dürrnbachalm Richtung Gipfel. Knappe 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels holten mich dann endlich zwei andere Tourengeher ein und übernahmen die Spurarbeit. Am Gipfel war es dann bei Null Sicht, starkem Schneefall und Wind eher ungemütlich. Die Abfahrt hätte traumhaft sein können, wenn die Sicht nur etwas besser gewesen wäre. Aber diese war so miserabel, dass man nur langsam und vorsichtig talwärts schwingen konnte, weshalb ich dann auch von den Dürrnbachalmen zur Winkelmoosalm und von dort über die Piste zum Parkplatz abfuhr.


Wetter:
anhaltender starker Schneefall
Höhendifferenz: ~1000 hm

Hirscheck 1882 m

Tour 91/12

Nach den guten Erfahrungen von gestern ging’s heute gleich noch mal ins Heutal, wobei heute das Hirscheck auf dem Programm stand. Leider konnte man sich am Gipfel nicht allzu lang aufhalten, da der Föhn schon ordentlich blies. Durch die steigende Temperaturen und die Sonneneinstrahlung wurde der Schnee bei der südseitigen Abfahrt zunehmend schwerer, wobei er zumindest am späten Vormittag immer noch sehr gut zu fahren war.


Wetter:
leicht bewölkt, aufkommender Föhnsturm
Höhendifferenz: ~900 hm

Sonntagshorn 1961 m, Peitingköpfl 1720 m

Tour 90/12

Heute nun endlich die erste Skitour der Saison ohne Pistenkontakt: Aus dem Heutal bei Unken ging es zunächst auf den höchsten Gipfel der Chiemgauer Alpen, das Sonntagshorn. Nach einer traumhaften Abfahrt in 50cm feinstem Pulverschnee machte ich dann noch einen kurzen Abstecher zum Peitingköpfl, um von dort über den leider kurzen aber schönen Nordhang zurück zum Auto abzufahren. So kann der Winter weitergehen…


Wetter:
sonnig
Höhendifferenz: ~1200 hm

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