Sonnspitze 2062 m, Kornbichl ca. 1980 m

Tour 03/13

Auch heute hatte der Bergwetterfrosch mit seiner Prognose wieder ordentlich ins Klo gegriffen. Denn von der vorhergesagten starken Bewölkung mit den eventuell vereinzelten Lücken war heute nichts zu sehen, stattdessen strahlte die Sonne gänzlich ungehindert vom Himmel. Ich hatte nichts dagegen…
Heute zog es mich zum ersten Mal in dieser Saison in die Kitzbüheler Alpen, genauer gesagt ins Jochbergtal. Vom Tourengeherparkplatz im Auracher Wildalmgraben ging es hinauf zur Hochwildalm und weiter zum Gipfel der Sonnspitze. Von dort fuhr ich zunächst traumhafte 400 hm Richtung Staffalm ab, um dann wieder aufzufellen und auf den Kornbichl zu spuren. Die Abfahrt von diesem war die beste die ich jemals hatte: 40 cm tiefer, spannungsfreier, kalter Pulverschnee auf tragendem Altschnee, idealgeneigte Hänge, großteils noch unverspurtes Gelände und das ganze bei Sonnenschein.


Wetter:
sonnig, kalt, einzelne Schleierwolken, an den Gipfeln windig
Höhendifferenz: ~1300 hm

Geigelstein 1808 m, Breitenstein 1662 m

Tour 02/13

Eigentlich hatte der Bergwetterbericht für heute zähe Bewölkung, anhaltenden Schneefall und schlechte Sicht prognostiziert. Damit sollte er auch genau recht behalten, zumindest vormittags, denn dann riss die Wolkendecke auf und aus der Verlegenheits- wurde eine Traumtour.
Zunächst stieg ich vom Parkplatz in Ettenhausen bei 2-10 cm Neuschnee über die Wuhrstein- und die Wirtsalm zum Geigelstein auf. Nachdem sich dann am Gipfel die Sicht langsam besserte, entschloss ich mich über das „Platt“ abzufahren und nachdem es dann auf Höhe der Wirtsalm gänzlich aufriss, entschied ich mich nochmal aufzufellen und noch den Breitenstein mitzunehmen. Auch hier bot sich heute, aufgrund der recht sicheren Verhältnisse, die Variantenabfahrt über den „Hirsch“ an.
Den Abfahrtsspuren nach zu urteilen musste gestern, speziell am Geigelstein, die Hölle los gewesen sein. Heute hingegen konnte man die Leute an einer Hand abzählen. In den Abfahrtsvarianten „Platt“ und „Hirsch“ fand man jeweils noch genug Platz für die eigene Spur im perfekten Pulverschnee. Lediglich auf den letzen Abfahrtsmetern ist die Schneemenge im Gelände noch zu gering, sodass ich verbotenerweise über die präparierte Rodelbahn abfuhr.


Wetter:
zunächst stark bewölkt und leichter Schneefall, dann viel Sonne, unterhalb von 1000 m Nebel
Höhendifferenz: ~1400 hm

Unterberghorn Gipfelhaus 1700 m

Tour 01/13

Schneeeee, endlich wieder Schnee! Dieser in Qualität und Quantität zwar eher kläglich, aber immerhin die erste (Pisten-)Tour des Jahres.
Der Fotoapparat blieb heute versehentlich zu Hause, aber bei Schneefall und null Sicht wäre wohl sowieso nichts Brauchbares dabei herausgekommen.

Wetter: stark bewölkt, leichter Schneefall, Gipfel in Wolken
Höhendifferenz: ~1100 hm

Juist 0-22 m

Dieses Jahr stand ein Jahreswechsel fernab von Bergen und Schnee auf dem Programm. Und so hieß es zunächst einmal diagonal durch das ganze Land zu reisen um Juist, die autofreie, 17 km lange und zwischen 500 und 900 m breite „Zauberinsel“ im ostfriesischen Wattenmeer zu erreichen. Ein Weg der sich lohnte, denn während sich in der oberbayerischen Heimat der Winter mit Regen und Wolken von seiner eher unattraktiven Seite zeigte, hatten wir eine Woche lang fast nur gutes Wetter.
ausgedehnte Strandspaziergänge – viel Lesen – eine geführte Wattwanderung – lang Schlafen – gutes Essen & Trinken – eine Kutschfahrt – ein Kinobesuch: genau so muss ein Erholungsurlaub aussehen!


Wetter:
meist sonnig oder leicht bewölkt bei stets steifer Brise 😉
Höhendifferenz: ~0 hm bei etwa 75 km Lauf- und Wanderstrecke
dabei: Lotti, Leo, Lynn, Alex

Karkopf 1510 m

Tour 93/12

Das beste der heutigen Tour zuerst: Der Wetterbericht sollte recht behalten und pünktlich zur Mittagszeit riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam raus. Alles andere war jedoch eher suboptimal: Ohne den jungen Tiroler Bergrettungsmann, der vor uns fast die gesamte Tour alleine spurte, hätten wir den Gipfel wohl nicht erreicht. Der grundlose nasse Pulverschnee kostete extrem viel Kraft beim Spuren, was wir auf den letzten Anstiegsmetern, als wir die Arbeit noch kurz übernahmen, erfahren durften. Und auch die Abfahrt war, bis auf den Gipfelhang, katastrophal: nicht wirklich fahrbarer, extrem schwerer, nasser Pulverschnee, teilweise mit einer fiesen Harschkruste. Eine schlechtere Abfahrt habe ich noch nie erlebt, aber hauptsache das Wetter hat gepasst… 😉


Wetter:
unten Nebel, oben Sonne
Höhendifferenz: ~900 hm
dabei: Florian

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